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Gründe, warum 2022 ein goldenes Jahr für Gold sein wird

Die Zeiten für Gold waren
kaum besser als heute

 mein Geld mit Edelmetall Wertanlagen schützen
2021 war ein enttäuschendes Jahr für Goldanleger,

wenn man bedenkt, dass die Inflation im Laufe des Jahres dramatisch angestiegen ist. In den USA legte die Inflationsrate von 1,4 Prozent im Januar 2021 auf 7,0 Prozent im Jahresvergleich im Dezember zu. Das ist der stärkste 12-Monats-Anstieg seit Juni 1982. Dennoch hatte Gold in vielen Währungen im Laufe des Jahres zu kämpfen. Und in den Währungen, in denen Gold zulegen konnte, war dieser im Vergleich zum starken Anstieg der Inflation gering. Die sinkenden Realzinsen hätten sich ebenfalls günstig auf den Goldpreis auswirken sollen. Im November 2021 fiel der reale Leitzins sogar unter den Tiefststand von 1975 (-5 %). Doch der Goldpreis folgte diesem historischen Rückgang der Realzinsen nicht, sondern bewegte sich lediglich seitwärts. Wenn man den nervösen Goldanlegern und -investoren zuhört, könnte man meinen, der Goldpreis sei um 50 Prozent oder noch mehr eingebrochen. Wenn man sich aber die Entwicklung des Goldpreises in den letzten Monaten, der zwischen 1.700 und 1.900 USD schwankte anschaut, dann stellt man fest, dass diese Seitwärtsbewegung kein Zeichen für den Niedergang des Goldes ist, sondern für seine fundamentale Stärke spricht.

Kommen wir jetzt zu den Gründen, warum 2022 ein goldenes Jahr für Gold werden wird.

1. Die Inflation wird auf einem hohen Niveau bleiben

Das die Inflation nur vorübergehender Natur ist, dass wünschen sich natürlich Jerome Powell und Christine Lagarde, aber es wird ein Wunsch bleiben, denn der Inflationsdruck wird nicht nur auf kurze Sicht erheblich sein, sondern auch mittel- und sogar langfristig wird er hoch bleiben, da sich aktuell mehrere grundlegende Veränderungen sowohl wirtschaftlich, politisch, psychologisch und auch demografisch vollziehen.

Der Rekordanstieg der Erzeugerpreise rund um den Globus bestätigt diese Ansicht. In den USA stiegen die Erzeugerpreise im Jahresvergleich mittlerweile um 9,6 Prozent, in China um 12,9 Prozent und in der Eurozone um sage und schreibe 21.9 Prozent. Entgegen der landläufigen Meinung beschränkt sich der markante Preisauftrieb auch nicht nur auf die Energiepreise, denn über 80 Prozent der Inflations-Komponenten verzeichnen bereits einen Anstieg von 2,5 Prozent oder mehr.

2. Die Geldpolitik bleibt locker

Die Zentralbanken werden kaum in der Lage sein, die Geldpolitik deutlich zu straffen. Ein Grund dafür ist die hohe Verschuldung in allen drei Sektoren der Wirtschaft – Staat, Unternehmen und private Haushalte. Denn je höher die Verschuldung ist, desto stärker wirken sich Zinserhöhungen auf die Zahlungsfähigkeit der Schuldner aus. Nach Angaben des „Internationalen Währungsfonds“ (IWF) stieg 2020 die weltweite Verschuldung um 28 Prozentpunkte auf 256 Prozent des globalen BIP.

Daher wird es den Zentralbanken bestenfalls gelingen, ihre Geldpolitik von ultra-locker auf locker zu straffen. Denn sobald die unvermeidlichen Folgen einer auch nur etwas strafferen Geldpolitik auf den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft spürbar werden, werden die Zentralbanken den Normalisierungsprozess wieder aufgeben müssen. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt.

3. Die Realzinsen werden negativ bleiben

Wer zum aktuellen Zeitpunkt gegen Gold wettet, setzt darauf, dass die Zentralbanker tatsächlich in der Lage sein werden, eine straffere Geldpolitik durchzusetzen und den Kurs zu halten, wenn als Reaktion auf die Erhöhung der Leitzinsen die Märkte einbrechen, die Zinssätze steigen und sich die Wirtschaft abkühlt.

Die Zentralbanken werden diesen Test nicht bestehen. Infolgedessen werden die realen Renditen viel länger im negativen Bereich bleiben, als selbst Pessimisten glauben. Anders ausgedrückt: Die finanzielle Repression wird uns noch lange erhalten bleiben und negative Realrenditen sind eine sehr gute Basis für jeden Bullenmarkt bei Gold.

4. Ab 4 Prozent wird die Inflation für Aktien zum Gegenwind

Die Aktienmärkte auf der ganzen Welt sind stark aufgebläht, wobei ein übermäßiges Geldmengenwachstum und die staatlichen Unterstützungsprogramme diese Rallye befeuert haben. Nur ganz selten lag das CAPE-Multiple (Cyclically Adjusted Price-to-earnings Ratio) wie heute auf dem 40-fachen Niveau oder darüber. Zudem ist auch die Breite des Marktes rückläufig, was selten ein ermutigendes Zeichen ist. Wenn diese Blase zu platzen beginnt, d. h., wenn der sich immer weiter aufblähende Aktienmarkt seine künstlich erhöhte Anziehungskraft verliert, wird Gold davon profitieren.

5. Gold ist relativ gesehen billig

Nach zwei Jahren mit weit überdurchschnittlichen Zuwächsen von 18,9 Prozent und 24,6 Prozent, einschließlich des neuen Allzeithochs im August 2020, war zu erwarten, dass Gold wieder einmal durchatmen würde. Dies umso mehr, als der enorme Anstieg des Goldpreises um 80 Prozent vom Tiefststand im August 2018 bis zum Höchststand im August 2020 den Anstieg des Verbraucherpreisindex im Jahr 2021 korrekt signalisierte.

Und im Jahr 2020 tat Gold genau das, was es in einem diversifizierten Portfolio tun sollte. Gold war eine hervorragende Absicherung gegen die vielschichtigen Turbulenzen, die die Weltwirtschaft aufgrund des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie trafen, da Gold als Absicherung gegen Rezession, Börsenturbulenzen, steigende Inflation und schwarze Schwäne fungierte. Gold bestätigte, dass es der Virgil van Dijk unter den Vermögenswerten ist: immer zur Stelle, wenn es wirklich brenzlig wird.

Das Potenzial von Gold liegt jedoch nicht nur in der Absicherung gegen unvorhersehbare Ereignisse. Denn wir dürfen nicht vergessen: nicht Gold steigt, sondern der Dollar fällt. Allein in den letzten 20 Jahren hat der Dollar effektiv 85 % seines Wertes verloren –also in Gold gerechnet. Da der Dollar in den nächsten Jahren auf seinen intrinsischen Wert von null fallen wird, ist es natürlich völlig bedeutungslos, Gold in Dollar zu messen, denn der Preis in wertlosem Fiat-Geld wird am Ende gegen unendlich gehen. Wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass Gold seine Kaufkraft behalten wird, wie schon seit mehr als 5.000 Jahren. Es ist faszinierend, dass nur 0,5 % der globalen Finanzanlagen in das einzige Asset investiert wurden, das seine Kaufkraft im Laufe der Geschichte halten konnte. In den kommenden Jahren werden alle Investoren – von den privaten bis hin zu den institutionellen – Gold wollen. Gold wird die unabdingbare Anlage sein, die jeder möchte.

Fazit: Zwei große Schritte vorwärts, ein kleiner Schritt zurück – das war der Rhythmus des Goldes in den letzten sechs Jahren. Wenn Gold diesen Rhythmus beibehält, werden 2022 und 2023 tatsächlich goldene Jahre für Gold sein. Und so viel ist sicher: Die Band spielt jedenfalls schon.

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