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Achtung – mehr Geldschöpfung im Anmarsch

Währungseinbrüche
wahrscheinlich

 mein Geld mit Edelmetall Wertanlagen schützen
Vor dem tragischen Hintergrund des Ukrainekriegs entdecken wir gerade,

dass die taffen Schlagzeilen, dem Sanktionsgeschrei und der moralischen Großspurigkeit zum Trotz, die politischen Handlungsoptionen des Westens gar nicht so groß sind, wie es scheint, denn der Westen ist finanziell nicht so stark, wie seine Schlagzeilen es uns weismachen wollen. So manch einer fürchtet um seine Ersparnisse.

Krieg ist die Summe allen Übels; es gibt kaum größere Tragödien als das Klirren der Schwerter. Von Clausewitz beschrieb den Krieg einmal als

„die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“.
Und während der Westen mit dem moralischen Zeigefinger auf Putin zeigt, ergreifen wir keine Partei. Erinnern Sie sich noch an die Massenvernichtungswaffen des Irak, die nie gefunden wurden?

Wer im Glashaus sitzt, sollte endlich aufhören, Steine zu werfen und lieber anfangen auf diplomatischem Wege diesen Krieg zu beenden!

Kommen wir nun zu den wirtschaftlichen Folgen diese Krieges.

Man darf erstens von einer ununterbrochen laxen US-und EU-Notenbankpolitik ausgehen denn Kriege, ob mit Panzern oder Sanktionen ausgetragen, kosten Geld. Und Länder, die schon über beide Ohren rekordbrechend verschuldet sind, können sich steigende Zinsen nicht leisten.

Währungseinbrüche im Anmarsch

Ein erster Blick auf die Währungen der Ukraine und Russlands zeigt, dass sie im Vergleich zum USD wie auf Ansage einbrechen; der EUR wird diesem Trend folgen, besonders dann, wenn sich dieser Krieg in die Länge zieht, was niemand wünscht.

Ein längerer Kriegsverlauf ist in der Tat eine Hiobsbotschaft für das gesamte Spektrum an globalen Währungen, die allesamt und im Allgemeinen kontinuierlich gegenüber härteren Anlagen abwerten und gegenüber GOLD im Besonderen.

Neben erhöhter Geldschöpfung und Währungsentwertung darf auch deutlich mehr Propaganda erwartet werden, die sich als Nachrichten „aus der freien Welt“ ausgibt.

Die russische Invasion in der Ukraine hat gezeigt, dass bei zunehmend politisierten Medienquellen, im Westen wie Osten, man häufig mehr aus dem, was nicht gesagt wurde herauslesen kann, als aus dem Gesagten.

Mit Blick auf die Ukraine müssen wir im Westen jetzt erkennen, dass unsere Finanzsünden der Vergangenheit uns in eine Position der Schwäche gebracht haben, und das genau zu einer Zeit, in der wir eigentlich stark sein sollten.

Der Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem SWIFT, könnte ein Eigentor sein, denn sogar US-Präsident Obama warnte 2015 konkret vor solchen Schritten, da diese den Status der US-Reservewährung und den Allgemeinzustand der Weltwirtschaft schwächen würden.

D.h.: Der Rausschmiss Russlands aus dem USD-dominierten SWIFT-System würde Putin einen weiteren Grund geben, andere Märkte und andere Handelswährungen zu finden (man denke an CNY oder gar Gold, das Russland und China in aller Stille gehortet haben).

Ein solcher Schritt würde den US-Dollar destabilisieren und somit auch alles andere – von den Inflationsquoten bis hin zu den Anleihemärkten.

Nun hat Russland angekündigt, Zahlungen für seine Waren und Güter nur noch in Rubel zu akzeptieren, was neue Verwerfungen mit sich bringen wird.

Nationen im Niedergang

Vielleicht sollte mal jemand Robert Habeck daran erinnern, dass Deutschland (das ökonomische Zentrum der EU) 50 % seiner Kohle, 55 % seines Gases und 35 % seines Öl von… nun ja…RUSSLAND bezieht.

‍Hastig zusammengeknüppelte Gas-Verträge mit KATAR werden an dieser Situation nicht schnell was ändern und damit schneiden sich Deutschland und Europa mit ihren Sanktionen und Maßnahmen höchstwahrscheinlich tiefer ins eigene Fleisch als in das, des russischen Bären.

Dieser Krieg muss auf diplomatischem Wege beendet werden. Sanktionen oder sogar Waffenlieferungen sind dagegen kontraproduktiv.

Westliche Sanktionen gegen russische Energieträger werden Putins Ölexporte ganz einfach in die Arme und die Währung der Chinesen treiben.

In großen Bereichen des Energiemarkts, wo zuvor in Petro-Dollar abgerechnet wurde, würde der CNY (d.h. der Yuan) den USD ersetzen; und das hätte sofort den Effekt eines selbst zugefügten Brustschusses gegen den US-Dollar als den einer Bedrohung für Russland.

Insgesamt betrachtet klammern alle Drohgebärden härtere Realitäten aus: den schwankenden Reservestatus des USD, die tatsächliche Ölmarktsituation und die rekordbrechende US- und EU-Verschuldung. All diese Faktoren wirken wie Kanonenkugeln, die den politischen Handlungsoptionen des Westens an die Füße gekettet sind, so dass dem Westen kaum mehr bleibt als taffe Worte, wenn er finanziell nicht untergehen will.

In der Hoffnung, dass die heutigen Machthaber weise genug sind, den Wahnsinn eines Atomkriegs zu erkennen. wird sich der militärische Konflikt in der Ukraine wahrscheinlich zu einem Finanzkrieg abschwächen, was aber auch bedeutet, dass das ohnehin schwache globale Finanz- und Währungssystem weiter geschwächt wird. Ersparnisse, wenn diese auf der Bank gesichert sind sind sie alles andere als sicher.

Deshalb meine Frage: Hast Du Gold?

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