SAG und VAG –
wie der Gesetzgeber Sie enteigneN KANN

Das Prinzip einer Bank ist wie folgt; Kunden parken ihre Ersparnisse bei der Bank, die diese als Guthaben ausweist. Das Geld liegt dort aber nicht einfach rum, sondern wird an Andere, die Geld benötigen, als Kredit weitergegeben. Die Kreditnehmer sind in der Regel regionale und überregionale Unternehmen, die Gelder für Investitionen etc. benötigen, aber auch unzählige private Kreditnehmer. Diese Kreditnehmer, auch Schuldner genannt, zahlen auf die geliehene Summe Zinsen. Ein Teil dieser Zinsen steckt sich die Bank ein, der andere Teil ist für die eigentlichen Geldgeber, nämlich den Kunden mit Guthaben bei der Bank.

Das Prinzip ist simpel und effektiv solange alles im Gleichgewicht bleibt.

Wenn bei einer Krise viele Kunden ihr Guthaben abheben wollen (Bankrun), hat die Bank ein Problem, da der größte Teil der Gelder ja verliehen ist. Damit wäre die Bank in diesem Moment zahlungsunfähig, also pleite! Damit dies nicht geschieht, werden im Krisenfall Beruhigungsspritzen verteilt, im Sinne von staatlichen Versprechungen, wie zuletzt 2008, als Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündete, dass die Spareinlagen durch staatliche Garantien - also Steuergelder - sicher wären! So wurde damals ein Bankrun verhindert. Heute, 12 Jahre später, würde so eine Krise nicht mehr so ablaufen, da inzwischen gesetzliche Regelungen geschaffen wurden, die die Kunden der Bank mit in die Haftung nehmen, heißt sie als Kunde der Bank können mit ihrem Guthaben herangezogen werden.

Ähnlich verhält es sich mit den Versicherern. Auch hier wurden Milliarden von Kundengeldern eingesammelt und zum größten Teil an europäische Staaten in Form von Staatsanleihen verliehen. Die Idee auch hier: Geld verleihen, Geld irgendwann zurück und in der Zwischenzeit Zinsen kassieren. Und während in den 70er, 80er und 90er Jahren damit noch dicke Zinsgewinne eingefahren und Kunden bis zu 4% Garantieversprechen gegeben wurden, sieht die heutige Zinsertragslage düster aus und die einst gegebenen Versprechungen hängen wie ein Damoklesschwert über den Unternehmen. Und da längst nicht mehr sicher ist, dass das ganze geliehene Geld auch wieder vollständig und fristgerecht zurückgezahlt wird und die Zinsen im Keller sind, hat man auch in der Versicherungsbranche gesetzliche Regelungen geschaffen, die es möglich machen, wenn es für die Unternehmen eng wird, Kundengelder zu kürzen, um Fehlbeträge auszugleichen!
Wenn Sie das verhindern wollen, dann sollten Sie sich rechtzeitig informieren. 

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