Währungsreform durch Eurokrise

Das Wort Währungsreform klingt harmlos, hat es aber in sich. Bei einer Währungsreform versucht ein Staat durch einen für ihn günstigeren Umtauschkurs sich von einem Teil seiner Schulden zu entledigen. Die Leidtragenden sind immer die Bürger, die durch den für sie schlechteren Umtauschkurs einen Teil ihrer Guthaben verlieren. Sie kennen das aus dem Urlaub, wenn man ihnen in der Wechselstube durch einen schlechten Umauschkurs Geld aus der Urlaubskasse mopst. Den Euro als Gemeinschaftswährung haben viele Experten von Anfang an als Fehlkonstruktion bezeichnet, weil Länder unterschiedlicher Wirtschaftskraft keine einheitliche Währung haben sollten. Bei der Finanzkrise 2008 wurde das sehr deutlich, auf ihr folgte die Eurokrise, die nur durch Rettungsaktionen beruhigt werden konnte. Doch das Pulver der EZB ist so gut wie verschossen und was passiert bei der nächsten großen Krise?
Die Frage lautet also: Wie kann ich mich vor einer drohenden Währungsreform schützen?

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